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 | K-1 Vicenza (I) |
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K-1 Team: Marco, Giusi, Rocco und Toni
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K1-Anlass in Vicenza, am 07.12.02 (Pressebericht)
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Rocco Cipriano wird am Samstag, 07.12.2002 am K1-Turnier (OKTAGON K-1 ITALIAN ELIMINATION) in Vicenza / Bassano del Grappa, einen Prestige-Fight bestreiten. Nach langem hin und her, haben die Italos endlich verraten, wer sein Gegner sein wird. Er heisst Max Calzolai, ist aktueller Europameister der ISKA. Er sei ein richtiger "Zerstörer".
Ein Italienischer Verbands-Funktionär hat zu diesem Fight folgendes gesagt: "Wir kennen Rocco Cipriano, er ist ein guter Athlet, aber gegen Calzolai hat er keine Chance! Na ja, solche Sprüche gibt es normalerweise nur bei Tyson, Lewis, Klitschko & Co... Marco Pranovi, Promoter von Rocco Cipriano meinte gelassen: " wenn der Max wirklich so gut ist, dann soll er es im Ring beweisen" Wir sind für ihn bereit.
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Als "Underdog" zum grossen Sieg
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Rocco Cipriano schlägt in einem Prestigekampf den Europameister. Er habe keine Chance, wurde dem Wohler Kickboxer Rocco Cipriano vor dem Kampf gegen Europameister Max Calzolai beschieden. Am Schluss der drei Runden jubelte das Publikum Rocco zu.
"Es war einfach fantastisch", so fasst Rocco seine Emotionen zusammen. Als er – nach einem einstimmigen Richterergebnis zu seinen Gunsten – die Halle verliess, jubelten ihm die rund 3000 Zuschauer zu.
Das war vor dem Kampf ganz anders. Für den italienischen Europameister Max Calzolai war der Fight gegen den "kleinen Schweizer" eine lästige Pflicht, die es zu erfüllen galt; selbst die Veranstalter gaben dem Freiämter Kickboxer keine Chance. Kein Wunder, war Rocco topmotiviert.
Gegner auf Distanz gehalten Der Europameister begann den Kampf wie erwartet mit stürmischen Angriffen. Calzolai gilt als harter Fighter, der die kurze Distanz sucht, um seine Schläge und Tritte anzubringen. Doch Rocco liess sich dadurch nicht beeindrucken. "Ich habe einfach mein Konzept durchgezogen und ihn auf Distanz gehalten", so seine Analyse. Dank seiner guten Beinarbeit dominierte der Wohler schon bald das Geschehen, setzte gezielt seine Angriffe und wich blitzschnell zurück, bevor Calzolai kontern konnte.
Während sein italienischer Widersacher langsam verzweifelte, gelang Rocco fast alles, zuletzt traf er sogar mit Drehschlägen. "Calzolai ist gar nie richtig in den Kampf gekommen", fasst der Wohler Kickboxer das Geschehen zusammen. Das Verdikt nach den drei Runden war denn auch eindeutig. Alle Punktrichter sahen den Freiämter als Sieger, aus dem Underdog war plötzlich ein Star geworden.
Erster Profikampf Dabei waren für Rocco die Verhältnisse eher ungewohnt. Erst kurz vor dem Duell erfuhr er, dass es sich um einen Profikampf handle, seinen ersten notabene. Dies bedeutete, dass er ohne Ausrüstung und Kopfschutz antreten musste. Doch die Umstellung gelang ihm problemlos. "Ich fühlte mich an diesem Abend einfach super", meint er nach seiner Rückkehr. Und Er begeisterte nicht nur das Publikum, sondern auch den Veranstalter. Promotor Max Baggio entschuldigte sich jedenfalls beim ihm für die überheblichen Töne vor dem Kampf.
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