Dickes Lob von Nati-Coach
Der internationale Erfolg der Schweiz – er ist abhängig von Wohlern. Fast. Vier der sieben aufgebotenen Nachwuchsfighter für die Europameisterschaft in Pula (Kroatien) der Juni-oren kommende Woche stammen aus der Kickboxschule Wohlen. Hüseyin Dirklik (bis 84 Kilogramm), Florian Rast (bis 69 Kilogramm), Danylo Mancari (bis 52 Kilogramm) und Jenny Breitschmid (bis 55 Kilogramm) – sie kämpfen um den internationalen Triumph. Machen mehr als die Hälfte des Nati-Kaders aus.
Ein Spiegelbild der aktuellen Situation in der Kickboxer Nachwuchsszene der Schweiz. Die Wohler Fighter dominieren. Sammeln Punkte am Fliessband (siehe Artikel rechts). Ein weiterer Beweis: Vier Schützlinge von Trainer Rocco Cipriano stehen aktuell in der Top-Ten-Liste der Schweiz.
Mentor Rocco Cipriano
seine Leidenschaft färbt ab. Nationaltrainerin Patrizia Berlingieri kennt die Gründe für die Wohler Dominanz. «Es wird sehr gut auf die Junioren geachtet. Es wird mit Spass gearbeitet, auch dank Trainer Rocco. Dies widerspiegelt sich auf der Matte. Es lässt sich sehr gut mit ihnen arbeiten. Sie haben sich die Nomination verdient.» Berlingieri ist sich sicher: «Wohlens Junioren gehören zu den Besten des Landes.»
Dickes Lob von der Nati-Trainerin. Cipriano nimmt es dankend entgegen. «Es ist eine Auszeichnung meiner intensiven Arbeit über Jahre hinweg mit den Nachwuchskämpfern», sagt der mehrfache Weltmeister. Seine Leidenschaft färbt ab. Motiviert. Lässt seine Schützlinge den Angriff auf die grossen internationalen Titel wagen. Chancen auf eine Medaille könnten sie alle haben. Dirklik gewann 2009 in Italien bereits den Junioren-Weltcup. Rast holte Bronze am Golden-Glove. Der erst 13-jährige Mancari – Cipriano nennt ihn Wohlens Mann der Zukunft – sicherte sich Platz drei am Italian open. Breitschmid als einzige Wohler Frau im Nati-Kader stimmte sich mit Silber am Austrian Classics auf die EM ein.12 Wochen lang haben sich die Wohler Fighter mit extra Trainingsschichten auf den internationalen Grossanlass vorbereitet. «Wenn sie ihr Können umsetzen und die Nervosität in den Griff kriegen können, dann sind Spitzenplätze möglich», ist sich Nati-Trainerin Berlingieri sicher.
































