20.12.2021

Swiss Champs 2021

Losone (TI) war Austragungsort des letzten Turniers der Schweizermeisterschaft im Kickboxen. Unsere Kickboxer erkämpften sich 24 Podiumplätze, davon 10 Schweizer Meister Titel. Kickboxing Wohlen bewies mit diesem tollen Resultat, nach wie vor zu den besten Klubs der Schweiz zu gehören. Roy Cipriano gewann gleich in drei Kategorien. Jan Enzl und Enrico Raggini gewannen in zwei Kategorien. Die weiteren Titel gingen an Cheyenne Rast, Iduna Rakovic und Nives Wyser.

Das sind unsere Schweizer Meister

Herzliche Gratulation!

FOTO Swiss Champs

Alle Medaillengewinner

(BERICHT WOHLER ANZEIGER)

Erfolgreicher Generationenwechsel

Kickboxen: Wohler am letzten Turnier der Schweizer Meisterschaft

In Losone fand das letzte Turnier der Schweizer Meisterschaft im Kickboxen statt. Kickboxing Wohlen konnte noch einmal aufdrehen, sicherte sich die meisten Medaillen am Turnier und zehn Titel in der Endabrechnung. Gleich zwölf Goldmedaillen konnten sich die Kämpfer von Kickboxing Wohlen am letzten Turnier der Schweizer Meisterschaft in Losone erkämpfen. Dazu kommen noch eine Silber- und drei Bronzemedaillen dazu. Damit war der Freiämter Club der erfolgreichste am Turnier. Noch erfreulicher aus Wohler Sicht ist aber die Endabrechnung, in der die erzielten Punkte aller Turniere der Schweizer Meisterschaft addiert werden. In der Gesamtwertung haben sich die Wohler Kickboxer 24 Podestplätze erkämpft.

Zehn Schweizer-Meister-Titel

Positiv ist auch, dass unter den 24 Podestplätzen zehn Schweizer-Meister-Titel sind, die nach Wohlen gehen. Alleine drei davon an Roy Cipriano. Sein Vater, Rocco Cipriano, Leiter des Vereins, ist sehr erfreut über die Ausbeute seiner Kämpfer. «Wir konnten die Schweizer Meisterschaft beenden, was in diesen Tagen nicht selbstverständlich ist und waren dazu noch erfolgreich. Da muss man zufrieden sein», sagt die Wohler Kampfsport-Legende. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt allerdings. Mit Ausnahme von Cheyenne Rast (Ein Schweizer-Meister-titel) und Stefanie Richner (Einmal Silber, einmal Bronze) waren es in erster Linie Nachwuchskämpfer oder solche, die gerade vom Nachwuchs zu den Erwachsenen gewechselt sind, die Medaillen geholt haben. «Das ist einerseits eine positive Entwicklung. Besonders bei den Jungen, die den Anschluss bei den Erwachsenen sofort geschafft haben. Andererseits haben wir während der Pandemie viele Aktive verloren. Entweder sind sie komplett abgesprungen, oder haben trainiert, aber wenige bis keine Wettkämpfe bestritten. Das ist schade, aber verständlich, da die Erwachsenen pandemiebedingt im Sport eingeschränkter waren.»

Gutes Team im Hintergrund

Positiv hebt Cipriano die Kämpfer Antonio Lo Prete und Danylo Mancari hervor, die zwar in der Schweizer Meisterschaft nicht vertreten sind, aber hart trainiert und sich auf die Weltmeisterschaft vorbereitet haben. «Sie sind auch in den Trainings und beim Coaching eine grosse Stütze für mich, genauso wie Andrea Faggiano und mittlerweile auch mein Sohn Roy, der sich stark für den Verein engagiert. Wir haben ein gutes Team, dass sich im Verein einsetzt. Deshalb ist uns der Generationenwechsel auch so gut gelungen, ohne dass wir weniger erfolgreich sind.» Der Leiter von Kickboxing Wohlen freut sich auch über das Engagement der Junioren. «Einige von ihnen trainieren bis zu fünfmal pro Woche. Und ihre Mühe zahlt sich aus.» Cipriano verwist dabei als Beispiel auf Jan Enzl, einen der jüngsten Kämpfer, der zwei Schweizer-Meister-Titel holen konnte. «Es kommt eine starke Generation nach. Und vielleicht motiviert das ein paar Erwachsene, sich auch wieder zu aktivieren.» --jl